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Herzlich willkommen in Hellsau

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Lage
Die Gemeinde Hellsau ist eine der nördlichsten und kleinsten der Region Emmental. Das Gemeindegebiet liegt am Übergang der Wynigenberge, im Grenzgebiet Emmental-Oberaargau zwischen Kirchberg und Herzogenbuchsee. Hellsau liegt an der Durchgangsstrasse Zürich-Bern. Gemeinsame Grenzen hat Hellsau mit Höchstetten, Alchenstorf, Seeberg im Kanton Bern und Winistorf im Kanton Solothurn.  

Satelitenbild

Enfernung nach:
Kirchberg                             ca. 10 km
Herzogenbuchsee               ca.    7 km
Burgdorf                              ca. 15 km
Solothurn                             ca. 14 km
Langenthal                           ca. 18 km  

Fläche:                                148 ha davon 34 ha Wald  
Einwohner:                          196 Personen  

Einkaufsmöglichkeiten:       Alle Möglichkeiten in Koppigen, Kirchberg oder                                         
                                           Herzogenbuchsee  

Die Autobahnanschlüsse in Kirchberg, Kriegstetten und Wangen a.A. sind in kürzester Zeit erreichbar.  

Öffentlicher Verkehr
Seit dem 10. August 2009 ist der Bürgerbus Hellsau - Höchstetten - Willadingen- Koppigen in Betrieb.

Busbetrieb: 
ab Seeberg    (Seeberg-Herzogenbuchsee / Seeberg-Wynigen)                
ab Koppigen (Koppigen-Bätterkinden / Koppigen-Wynigen /  Koppigen-Burgdorf)  

Bahnhöfe in:  
Herzogenbuchsee, Wynigen, Burgdorf (Strecke Zürich-Bern)                     
Utzenstorf (Strecke Solothurn-Burgdorf)                      
Bätterkinden (Strecke Solothurn-Bern)  

Geschichtliches
Nach Hellsau nannte sich ein vom 13.-15. Jahrhundert in den Akten erscheinendes Geschlecht, das in Burgdorf und Solothurn verburgert war: 1226 Henricus dictus Helsower. 1377 Claus und Werner von Hellsowa, 1455 Urs Hellsauer, solothurnischer Vogt zu Balm.  

Skelettfunde, vielleicht aus frühgermanischer Zeit, in der Hofstatt des Landwirts Aebi. Möglicherweise war Hellsau einst zähringischer und kiburgischer Besitz. Die Kartause Thorberg besass hier Güter. Der Ort gehörte ins Gericht Koppigen, dessen Twing und Bann von Thorberg ausgeübt wurde.  

1275 befand sich in Hellsau ein Kirchlein mit besonderer Bedienung. Die Pfründe hatte der Leutpriester von Hasle inne. Spätestens zur Zeit der Reformation (ca. 1528) ging die Kapelle ein. Nach der Angabe älterer Topographen gehörte die Gemeinde nun verschiedenen Kirchspielen an: der auf der „Schattseite“ gelegene Dorfteil gehörte zur Seeberger Pfarrei, die Häuser auf der „Sonnenseite“ zur Kirchgemeinde Koppigen, zu der heute das ganze Dorf pfarrmässig gehört.  

1886 bis 1918 befand sich im Gasthof Freienhof in Hellsau eine Künstlerkolonie, in die sich die bedeutendsten Maler dieser Zeit gerne zurückzogen. Frank Buchser entdeckte diesen Ort für sich und machte den Tanzsaal des „Freienhofs“ zum Atelier. Cuno Amiet, Giovanni Giacometti und Hans Morgenthaler waren unter anderen hier seine Schüler.  

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14.12.2017

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