Vor drei Wochen wurde das Rohr bei der Weiermattbrücke eingesetzt und vom Wasserbauinspektor ein Augenschein genommen. Die vom Gemeinderat gewählte Rohrdimension entspricht den bis heute gültigen Durchflussmengen. Laut dem aktuell erstellten Entwurf der Gefahrenkarte muss die Rohrdimension um 1/3 grösser sein, damit ein Jahrhundertwasser ohne Probleme durchfliessen kann. Diese Daten stützen sich auf Berechnungen des Ingenieurunternehmens Holinger AG in Bern und werden ebenfalls von Herr Christoph Matti (Kant. Wasserbauinspektor) als Grundlage genommen. Herr Matti verlangt nun, dass bei beiden Brücken die grösseren Rohre eingebaut werden, da der Kanton ansonsten keine Verantwortung (=Zahlungen) im Falle kommender Überschwemmungen leisten würde und somit für die Schäden die Gemeinde haftbar gemacht werden könnte.
Die Mehrkosten für die Gemeinde belaufen sich für beide Brücken auf Fr. 10'000.--, welche am 1. Juni 2010 vom Gemeinderat genehmigt wurden.
Die Beschaffung der grösseren Durchlaufrohre verzögert dementsprechend den ganzen Bauablauf. Die Brückensperrung bei der Heinrichswilstrasse Teilstrecke Höchstetten - Heinrichswil erfolgt nun vom: