Saubere Luft - Sie können etwas dafür tun!

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«Mit dem Zug fahren wir direkt ins Stadtzentrum», argumentiert Renate. «Und wenn wir den Nachtzug nehmen, kommen wir gerade rechtzeitig zum Morgenkaffee auf dem Potsdamer-Platz», sagt sie schwärmerisch zu ihrem Mann. Er wäre zwar lieber geflogen, aber jetzt träumt er bequem im CityNightLine von Berlin.

Dank dem wachsenden Netz der europäischen Hochgeschwindigkeitszügen (Pendolino, TGV, ICE) schrumpft die Reisezeit zwischen den grösseren Zentren. Die Abfahrtszeit wählen Sie nach dem Takt der ausgeklügelten Fahrpläne. Und wenn Sie nachts reisen, dann kommen Sie nicht nur ausgeschlafen an, sondern Sie verlieren auch keinen Ferientag.

Weshalb sollten Sie bei Reisen unter 1000 Kilometern auf die Bahn umsteigen?

Egal ob mit Zug oder Flugzeug: Wer reist, braucht Ressourcen und belastet die Umwelt. Wie stark, das können Sie bestimmen: Liegt das Reiseziel näher als 1000 Kilometer, sind Bahnreisen grundsätzlich umweltfreundlicher als Flüge, auch wenn die benötigte Infrastruktur berücksichtigt wird. Gerade bei Städtereisen in Europa schonen Sie mit dem Zug das Klima und tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei.

Kurzstreckenflüge unter 1000 Kilometern verursachen den höchsten Verbrauch pro Personenkilometer, weil kleinere Flugzeuge eingesetzt werden, die pro Passsagier mehr Treibstoff verbrauchen und oft schlecht ausgelastet sind. Mittelstreckenflüge weisen einen bis zu 75 Prozent geringeren Verbrauch auf. Auf Langstreckenflügen steigt der Verbrauch wegen der grossen Treibstoffmenge wieder. Zumindest auf Kurzstrecken bis 1000 Kilometern reisen Sie mit der Bahn umweltfreundlicher. Die Bahn verbraucht umgerechnet 2.9 Liter Treibstoff auf 100 Personenkilometern, während das Flugzeug auf kurzen Strecken gut 10 Liter benötigt.

Umwelt

Startet oder landet ein Flugzeug, dann gelangen grosse Mengen an Schadstoffen in die Luft:
  • Stickoxide (daraus entsteht Ozon)
  • Feinstaub
Diese Schadstoffe verändern unser Klima, weil die Flugzeuge sie in grosser Höhe in die Atmosphäre einbringen. Dort wirken sich die emittierten Treibhausgase 2- bis 3-mal stärker aus als am Boden. Schweizer Flugpassagiere verursachen weltweit 13 Prozent des gesamten schweizerischen CO2-Ausstosses. Damit ist das jährliche Mass von ein bis zwei Tonnen CO2 pro Person schon erreicht, welches Experten langfristig noch als vertretbar erachten. Die Klimaveränderung wirkt sich vielschichtig aus. Fachleute prognostizieren für die Schweiz:
  • Erwärmung im Sommer +2° C und im Winter +3° C
  • Zunahme von Hitzewellen
  • Weniger winterliche Kältewellen
  • Niederschläge im Sommer -20% und im Winter +10%
  • Zunahme extremer Niederschläge
  • Hochwasser, Murgänge
  • Zunahme von Trockenperioden
Folgen der Klimaveränderung in der Schweiz:
  • Landwirtschaft: z.B. Ernteeinbussen, Gefahr durch Hitze und Trockenheit
  • Landökosysteme: z.B. empfindliche Arten werden verschwinden
  • Wasserwirtschaft: z.B. Einbussen in der Stromproduktion
Wussten Sie, dass…

…Flugzeuge bei Reisen unter 1000 Kilometern nicht schneller als die Bahn sind? Die Wartezeiten vor und nach dem Flug reduzieren die Reisegeschwindigkeit massiv. Beispielsweise sind Sie mit der Bahn schneller in Paris, Hamburg, Innsbruck, Florenz, Venedig oder Pisa als mit dem Flugzeug.

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