Neuer Schulbus

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Auf Druck der Bevölkerung hin ersetzte der Gemeindeverband Koppigen den alten Schulbus: Vor allem sicher und gelb sollte er sein.

Am Donnerstag wurde in Koppigen der neue Schulbus eingeweiht. Seit zehn Jahren werden die Kinder aus den fünf Verbandsgemeinden Alchenstorf, Hellsau, Höchstetten, Koppigen und Willadingen mit dem Schulbus des Gemeindeverbands Koppigen in den Kindergarten oder die Schule gebracht. Doch sie waren dabei nie mit Sicherheitsgurten gesichert. Mit der Einführung des zwei-jährigen Kindergartens 06/07 werden die kleinsten Mitfahrer gerade einmal vier Jahre alt sein. Die Folgen eines möglichen Unfalls sind unvorstellbar.
Die Bevölkerung machte Druck Eine Gruppe von fünf Eltern zeigte sich initiativ und gründete die Interessengruppe (IG) Schulbus, die sich für einen neuen, sicheren Schulbus für ihre Kinder einsetzte. Auch in die übrige Bevölkerung äusserte den Wunsch nach einem neuen Schulbus, der die Kinder sicher von zu Hause in den Kindergarten und zurück chauffieren kann.
Der Vorschlag wurde an den Verbandsrat gebracht, welcher anlässlich der Abgeordnetenversammlung im Januar den Antrag für die Anschaffung eines neuen Schulbusses stellte. Der Antrag wurde einstimmig angenommen und das Projekt «Neuer Schulbus» konnte weiter gespinnt werden. Obwohl der Bau des neuen Oberstufenschulhauses Chilchacher in Koppigen vor drei Jahren grosse finanzielle Belastungen mit sich zog, sind von der Gemeinde 85’000 Franken für den neuen Schulbus gesprochen worden. Zudem wurde in der Raiffeisen Bank einen zusätzlichen Sponsor gefunden.
Gelb wie in Amerika Der brandneue Bus ist nicht nur sicher, er sieht dazu noch gut aus. Ein Schulbus müsse einfach gelb sein, hört man an der Einweihung am Donnerstag verschiedene Stimmen. Andere haben den alten weissen eigentlich ganz schön gefunden. «Das Gelb gibt doch dem ganzen einen amerikanischen Touch», lacht Peter Probst, Präsident des Verbandsrats. Er war an der Einweihung vor dem Schulhaus auch anwesend.
Zu diesem Anlass eingeladen waren Leute von der Kindergarten- und Oberstufenkommission, der Verbandsrat und Vertreter der IG Schulbus. Neugierige setzten sich in den Bus und liessen sich eine Runde chauffieren.
Im Bus sind 21 Kinderplätze und der Fahrer und alle sind natürlich mit Sicherheitsgurten ausgestattet. In Zukunft werden also die Kindergärteler angegurtet im Bus sitzen müssen. Primär ist das neue Fahrzeug nämlich für die Kleinen. Oberstufenschüler dürfen nur nach Möglichkeit mitfahren, also wenn nicht alle Plätze besetzt sind.
Feierlich eingeweiht Keine Einweihung ohne zu prosten: Bei einem kleinen Apérobuffet wurde auf unfallfreie Fahrt angestossen – trotz der Sicherheitsgurten.

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