Aufgrund diverser Vorgaben seitens des Kantons, wie zum Beispiel die mögliche
Einführung einer Tagesschule, geleitete Schule, Integration von Kleinklassen
usw. und infolge sinkender Schülerzahlen im ganzen Gemeindeverband, wurde im
Sommer 2007 die Arbeitsgruppe „Zukunft der Schulen im Verbandsgebiet Koppigen“
gebildet.
Dieses breit abgestützte Projektteam, Koppigen wird durch Ursula Kilchenmann vertreten, arbeitet seit gut einem Jahr mit Hochdruck an einem
Grobkonzept. Ziel der umfangreichen Vorbereitungsarbeiten ist die Zustimmung
durch die Gemeinderäte und Schulkommissionen aller fünf Verbandsgemeinden, so
dass eine Weiterführung der Arbeiten möglich ist. Dem
Projektteam ist es sehr wichtig, dass durch geeignete Massnahmen ein qualitativ
gutes, einheitliches und attraktives Schulangebot ermöglicht wird. Ziel ist es
auch, dass eine flexible, dynamische Organisation gebildet wird, kein neuer
Schulraum im Verbandsgebiet entsteht und wenn möglich die bestehenden
Schulstandorte aufrechterhalten werden können. Wenn dies gelingt, wird es in
Zukunft auch einfacher, Kantons- und Bundesvorgaben umzusetzen und eine
einheitliche Kommunikation zwischen Schule, Eltern und Behörden zu ermöglichen. Nach
der Genehmigung des Grobkonzeptes werden alle direkt Betroffenen (Lehrer, Eltern
usw.) mittels einer Mitwirkungsphase im 1. Halbjahr 2009 miteinbezogen. Bis Ende
2009 sollte dann das Detailkonzept erstellt sein. Im Jahr 2010 wird das
Gesamtkonzept verfeinert und die Planung der Umsetzung eingeleitet. Auf das
Schuljahr 2011/2012 sollte die Reorganisation in Kraft gesetzt werden, sofern
alle beteiligten Stellen ihre Zustimmung erteilt haben.
Der
Gemeinderat Koppigen hat an seiner Sitzung vom 10. November 2008 das
Grobkonzept „Zukunft der Schulen im Verbandsgebiet“, das Grobkonzept
„Tagesschule“, die Absichtserklärung der Einwohnergemeinden und den Kredit von
CHF 500.00 für die laufenden Unkosten 2009 genehmigt.
08.05.2012
30.04.2012
26.05.2012
27.05.2012