Laufende Projekte

Orientierung über den Zwischenstand des Projektes „Zusammen­schluss der Feuerwehren im Verbandsgebiet“
Seit einiger Zeit wurden in der Region Koppigen verschiedene Ge­spräche über einen Struk­turwechsel im Feuerwehrwesen geführt. Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus allen Feuerwehr­kommandanten im Verbandsgebiet (+ Niederösch) und dem zuständigen Feuer­wehrinspek­tor hat die fachspezifischen Arbeiten aufgenommen und Grundlagenpapiere erarbeitet.

Die Gemeinden sind der Meinung, dass die Feuerwehr in den Ge­meindeverband integriert und kein neuer Verband gegründet wer­den sollte. Aus diesem Grund hat nun der Gemein­deverband den Lead der neu gegründeten Arbeitsgruppe übernommen. Den Vorsitz dieser Arbeitsgruppe hat Thomas Bill aus Alchenstorf. Weiter sind je ein Gemeinderatsvertreter aus den Verbandsgemeinden (+ Niede­rösch), Beat Baumberger , Feuerwehrkommandant von Koppigen, Rudolf Bächtold, Feuerwehrinspektor und Brigitte Aeberli, Sekretärin des Gemeindeverbandes, in der Arbeits­gruppe vertreten.

Die Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, den Zusammenschluss der Feuerwehren per 01. Januar 2009 zu realisieren. Momentan lau­fen noch rechtliche Abklärungen beim Amt für Ge­meinden und Raumordnung. Es ist vorgesehen, das Inventar und die Räumlichkei­ten der einzelnen Feuerwehren durch eine neutrale Firma bewerten zu lassen.



Orientierung über den Zwischenstand des Projektes „Zukunft der Schulen im Verbandsgebiet“
In nächster Zeit müssen Vorgaben vom Kanton wie Blockzeiten, Ta­gesschule, geleitete Schule, Integration umgesetzt werden. Die sin­kenden Schülerzahlen, mit gleichzeitigem Wunsch, dass der Schulbe­trieb in Hellsau erhalten bleibt, ist für die Schulgemeinde Höchstetten und Hellsau ein wichtiges Thema und gab den Impuls zu handeln.

Um die zukünftigen Schulangebote und –strukturen optimal zu analy­sieren und zu planen wurde im Sommer 07 die Arbeitsgruppe „Zu­kunft der Schulen im Verbandsgebiet Koppigen“ gebildet. Die Ar­beitsgruppe besteht aus den Schulkommissions-Präsident Inn en, den Schulleiter Inn en, dem Kindergartenkommissionspräsident, der Kindergartenleiterin und den Gemeindevertretern aus den 5 Verbandsgemeinden.

Um ein qualitativ attraktives Bildungsangebot im Verbandsgebiet si­cherzustellen, wird zurzeit geprüft, ob die Schulen zusammengeschlossen werden könnten. Nach der Evaluation von Schülerzahlen und vorhandenen Schulräumen im Verbandsgebiet werden zwei Themen weiter bearbeitet:

  • Trägerschaft = gemeinsame Schule
  • Tagesschule
Beim Thema „Trägerschaft“ muss noch viel Rechtliches abgeklärt werden. Gleichzeitig wurde und wird bei Gemeinden, die sich schon länger mit diesem Thema befassen, nach ihren Erfahrungen gefragt. Beim Thema „Tagesschule“ werden verschiedene Modelle von Ta­gesschulen analysiert und mögliche Standorte geprüft.

Bis Herbst 2008 erstellt die Arbeitsgruppe von beiden Themen ein Grobkonzept. Dieses Grobkonzept muss von den Gemeinderäten aller fünf Ge­meinden die Zustimmung erhalten, so dass eine Weiterführung der Arbeiten möglich ist. Die Bevölkerung wird ab nächstem Jahr im Rahmen eines Mitwirkungsverfahrens einbezogen, sofern die Ge­meinderäte grünes Licht für die Fortführung des Projektes geben. Diese Aufgabe ist eine große Herausforderung an die Gemeinden, die aber gemeinsam angepackt wird und dank Zusammenarbeit auch zu guten Lösungsvorschlägen führt.



Orientierung über den Zwischenstand des Projektes „Bürgerbus im Verbandsgebiet“   Die Betriebsform eines Bürgerbusses mit ca. 6 Kurspaaren pro Tag von Montag bis Freitag hat sich in der Planung als die Zweckmässigste erwiesen. Das vorhandene Fahrzeug für den heutigen Schüler­verkehr kann nach kleinen Anpassungsarbeiten voraussichtlich dafür verwendet werden. Der Bürgerbus schliesst in Koppigen an den Bus von/nach Burgdorf respektive von/nach Wynigen an und bedient das Wohn- und Pflegeheim St. Niklaus direkt.

Frühestens ab Beginn des Schuljahres 2009/ 2010 wird mit einem Bür­gerbus versuchsweise ge­startet. Die involvierten Gemeinden haben provisorisch einem Deckungsbeitrag zugestimmt. Nach der Zusiche­rung einer finanziellen Unterstützung durch den Kanton erfolgten die definiti­ven Bereinigungen zum Fahrplan. Es wird darauf hingearbei­tet, dass der Gemeindeverband den Lead bei der Umsetzung des Bürgerbusses übernimmt, da eine enge Koordination mit den Schul­transporten notwendig und eine Bereinigung der Schulstrukturen im Gange ist.

Die RVK 3 hat die Projektleitung abgegeben und nun hat Ursula Bieri, Gemeindeschreiberin von Hellsau und Höchstetten die Verantwor­tung für das Projekt übernommen. Momentan laufen Bestrebungen, die Trägerschaft des Bürgerbusses dem Gemeindeverband zu über­ge­ben.

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